Das Gasthaus Goldener Stern

Gemäß mündlicher Überlieferung bestand das Gasthaus Goldener Stern bereits Anfang des 19. Jahrhunderts.

Aus der Greßthaler Dorfchronik ist zu entnehmen, dass zur Kirchweih 1812 der Pfarrer von Greßhal mit einer Flinte bewaffnet in den zwei Wirtshäusern nach Trunkenbolden suchte, die die Fensterscheiben im Pfarrhaus mit Steinen eingeworfen hatten.

Gegen 1850 übernahm die Familie Wolz das jetzige Anwesen mit Gasthaus und Hof. Im Jahr 1905 wurde das heutige Gasthaus mit zwei Gasträumen und einem Tanzsaal erbaut. 1959 wurde die Gasträume neu gestaltet. Sie sind bis heute unverändert

Die Gasträume bilden den nostalgischen Rahmen für Stammtischabende, Faschings- und Kirchweihveranstaltungen, Verwöhnfrühstücke und Einkehr für Wanderer, Radfahrer und Musikanten.

Die Musikantenscheune und die Hoflaube

Während der Vorbereitungsphase zur 1200 Jahr-Feier von Greßthal wurde von den Greßthaler Musikanten die Idee geboren, die gegenüber dem Gasthaus liegende Bauernscheune zu einer Musikantenscheune umzugestalten.

An zehn Samstagen wurde die Idee durch den Arbeitseinsatz aller Musikanten umgesetzt.

Bei der 1200 Jahrfeier im Juni 2004 konnte die gelungene Umgestaltung der Öffentlichkeit vorgestellt und die Musikantenscheune erstmals als Festscheune genutzt werden.

Zusammen mit der Hoflaube wird sie seitdem für Musikveranstaltungen, Vereinsfeiern und Polterabende der Greßthaler Musikanten sowie als Einkehr für Wanderer und Radfahrer genutzt.

Bei schönem Wetter steht für die Gäste auch der Innenhof mit seiner Weinlaube zur Verfügung.